Diagnostics Systems Applications
StartseiteNews Details

17.06.2019

Nachbericht: DSA auf der Automotive Testing Expo 2019 – Diagnostics in the Digital Factory

Unter dem Motto „Diagnostics in the Digital Factory“ hat DSA auf der diesjährigen Testing Expo 2019 in Stuttgart neue Möglichkeiten für eine dynamische Fahrzeugmontage und elektronische Inbetriebnahme präsentiert. In verschiedenen Demonstrationen zeigte das Messeteam den interessierten Besuchern, wie durch die Integration von Connected Vehicles, Werkern, Maschinen und Prozessen volle Kontrolle und mehr Transparenz in der Automobilproduktion erreicht werden.

Diagnostics in the Digital Factory

Auf der Messe konnten unsere Standbesucher zukünftige Technologien der Automobilindustrie anhand verschiedener Live-Demos testen. Hierbei wurden ihnen innovative Lösungen zur Fahrzeugkonfiguration und -diagnose vorgestellt, mit denen sich Automobilhersteller für die digitale Revolution rüsten können.

In einer der Live-Demos machten unsere Gäste die Erfahrung, dass der Einsatz von Augmented Reality in der Automobilproduktion viele Vorteile bringt. Beim Testen der DSA-Applikation für die Microsoft HoloLens wurden die Besucher mithilfe interaktiver 3D-Projektionen durch den Kommissionierungsprozess am Band geführt und über zu entnehmende Montageteile informiert.
Die App führt dabei nicht nur zu einer erheblichen Zeiteinsparung und verbesserten Dokumentation, sondern ermöglicht auch die digitale Weiterverarbeitung der Ergebnisse.
Neben der Lösung zur Digitalisierung des Werkers erlebten die Besucher, wie das DSA PRODIS-System in der Lage ist, sich mit verschiedensten externen Gerätetypen, wie z. B. einem Elektroschrauber, zu verbinden. Die M2M-Kommunikation unterstützt den Werker bei der Montage, schließt menschliche Fehlerquellen aus und reduziert die Fertigungszeit um ein Vielfaches.

Des Weiteren konnten sich unsere Standbesucher ein erstes Bild von den neuen Features des Server-Backends PRODIS.PlantHUB machen. Zusätzlich zu den Diagnosekomponenten kann PRODIS.PlantHUB nun auch externe Anlagen, wie z. B. Roboter, anbinden, visualisieren und deren Zustand überwachen. Außerdem können externe Ortungssysteme in die Lösung eingebunden werden, sodass es möglich wird, Prüfabläufe ohne menschliche Interaktion auszulösen, wenn ein Fahrzeug in einen definierten Bereich einfährt. Auch die genaue Positionsdarstellung der Werker in der Fertigungslinie ist kein Problem.

Über unsere Lösung zur Prüfung von Hochspannungsbatterien konnten sich die Gäste ebenfalls informieren. In Kombination mit unseren Modul-Test-Systemen MTS ist der DSA High Voltage Battery Tester (HVBT), in der Lage, das in der Batterie befindliche Steuergerät zu flashen, mit ihm zu kommunizieren und so die Batterie zu aktivieren. Mit Hilfe des Steuergeräts können komplexe Messungen innerhalb der Batterie durchgeführt, diverser Messergebnisse des Batteriemanagementsystems (BMS) abgefragt und Lade- und Entladeprozesse initiiert werden. Auch elektrische Hochspannungsprüfungen (Isolationsprüfungen) und nicht-elektrische Messungen, z. B. die Dichtigkeitsprüfung der Kühlkreisläufe, können mithilfe des HVBTs durchgeführt werden.

Außerdem konnten sich die Messebesucher über den DSA Diagnose-Softwarestack (basierend auf PRODIS.MCD und PRODIS.PDU) in verschiedenen Betriebskonzepten erkundigen. Abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall sowie der Leistungsfähigkeit des Fahrzeug-Bordrechners können die verschiedenen Aspekte eines Prüfclients auf unterschiedliche Komponenten verteilt werden. So sind beim All-in-One Diagnostics Tester, dem DSA Multi-Funktions-Tester MFT-3, die Aspekte Benutzerinterface (HMI), Ablaufausführung und Diagnosekern sowie Fahrzeug-Interface in einem Gerät integriert. Während das Lean Diagnostics Edge (z. B. das DSA WDI-2X) per WLAN an die Komponente zur Prüfablaufausführung angebunden ist und die Ablaufausführung auf einem zugehörigen Hardware-Rechner an der Linie oder im Rechenzentrum auf einem virtualisierten Tester erfolgt, kann der Umlauf-Tester Smart Diagnostics Edge (z. B. das DSA smartMDI) selbstständig Prüfabläufe ausführen. Beim Connected Vehicle hingegen enthält der Bordrechner des Fahrzeugs das VCI (On-Board Diagnostics Edge). Je nach Leistungsfähigkeit ist auch die Ausführung von Diagnoseumfängen auf dem Bordrechner möglich.

Zu guter Letzt durfte eine Live-Demo zu unserer Connected Vehicle Plattform nicht fehlen. Alle vom Fahrzeug gesammelten Daten (CAN-Trace-Protokolle, Fahrzeugzustand, Position usw.) zusammen mit zusätzlichen Informationen aus anderen Quellen (Fahrzeugkonfiguration usw.) werden in der Connected Vehicle Plattform dokumentiert und dort analysiert. Unsere Gäste machten die Erfahrung, dass das System durch Clustering und multivariate Analyse wertvolle Einblicke liefert, die zum Verständnis der Fahrzeugleistung beitragen. So können beispielsweise mögliche Muster erkannt werden, die der präventiven Wartung und Ursachenanalyse dienen. Für OEMs bietet unsere Portal- und Backend-Lösung außerdem die Möglichkeit, Software-Over-The-Air-Updates und Konfigurationsänderungen für alle Steuergeräte im Fahrzeug zu definieren und auszuführen sowie Ferndiagnosen durchzuführen.

Im kommenden Jahr werden wir wieder mit spannenden Themen und innovativen Produktneuheiten auf der Testing Expo vertreten sein – reservieren Sie schon heute den Zeitraum 16. bis 18. Juni 2020!


Weitere Neuigkeiten

21.11.2019

Tag der Informatik 2019

6. Dezember 2019 Der Tag der Informatik mit der feierlichen Verabschiedung der Absolventinnen und... mehr


11.11.2019

Tag der Elektrotechnik 2019

29. November 2019 In diesem Jahr ist DSA als Gold-Sponsor beim 20. Tag der Elektrotechnik und... mehr


07.11.2019

DSA ist Gastgeber für ASAM-Arbeitskreis „SOVD – Service Oriented Vehicle Diagnostics“

Wir freuen uns, Anfang November Gastgeber für den ASAM-Arbeitskreis zur Entwicklung des neuen... mehr


04.11.2019

PRODIS.WTS 4.20 mit neuem Reparatur-Assistenten ausgeliefert

Die neue Version 4.20 des DSA-Laufzeitsystems PRODIS.WTS für den Aftersales-Bereich unterstützt den... mehr