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17.12.2020

DSA bringt mehr Transparenz in den Lebenszyklus der Fahrzeug-Elektronik

Die zunehmende Komplexität der Fahrzeugelektronik ist eine große Herausforderung sowohl für etablierte OEMs, die an neuen elektronischen Plattformen arbeiten, als auch für Start-ups, die initiale Reihe von Fahrzeugfunktionen aufbauen. Hinzu kommen Regularien wie die 2022 in Kraft tretende UN ECE für ein Software Software-Update-Management-System (SUMS) sowie neue Technologiestandards wie das Firmware-Update Over-the-Air (FOTA), die es angemessen zu erfüllen gilt.

Ein Life-Cycle-Management (LCM), in dem die Konfigurationsdaten sowie die einzelnen Firmware-Versionen und späteren Software-Updates dokumentiert und für die Entwicklung, Produktion und Aftersales bereitgestellt werden, erleichtert es in diesem Zusammenhang allen Beteiligten, die Fahrzeug-Elektronik stets auf dem passenden aktuellen Stand zu halten. Auf diese Weise stellen OEMs und Start-ups sicher, dass sie ihren Kunden stets den Komfort und die Sicherheit bieten, die heute als Serviceleistung erwartet wird.

Mit bis zu 100 verschiedenen elektronischen Steuergeräten (ECUs) von unterschiedlichen Anbietern und mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften gleicht die moderne Fahrzeugelektronik einem großen IT-Server-Zentrum anstelle der ursprünglichen physikalisch-elektrischen Steuersysteme. Das Aufkommen des Fahrzeugs als softwaredefiniertes Produkt hat weitere Herausforderungen für das Datenmanagement und die Verteilung von Firmware und Parametrierungsmöglichkeiten mit sich gebracht.

Die Datenerstellung und Nachvollziehbarkeit notwendiger Änderungen ist die Domäne eines Product Life Cycle Managementsystems. Diese Systeme zeichnen sich durch den kollaborativen Aspekt der Fahrzeugentwicklung aus und umfassen das komplette Spektrum an physikalischen Teilen und die Unterstützung von Computer-Aided Design (CAD).

Die meisten Systeme auf dem Markt berücksichtigen jedoch nicht die Komplexität im Zusammenhang mit Steuergeräte-Firmware-Versionen, Software-Updates und Konfigurationsmanagement für die Funktionssoftware. Daher entwickeln Entwicklung, Fertigung und Werkstattbetrieb ihre eigenen lokalen Lösungen, um diese Probleme zu lösen.

Diese Trennung führt zu einer mangelnden Nachvollziehbarkeit von Änderungen und erhöht das Risiko von Übertragungsfehlern. Die Lifecycle-Management-Lösung PRODIS.LCM von DSA deckt alle Aspekte des Elektronik-Lebenszyklus eines Fahrzeugs ab, von der Entwicklung bis zur Wartung des Fahrzeugs nach dem Verkauf.

PRODIS.LCM unterstützt OEMs bei der Erfüllung der kommenden UN ECE Regularien für das Software-Update-Management. Insbesondere Herausforderungen wie die Berücksichtigung der technischen und typengenehmigungsrelevanten Abhängigkeit der Steuergeräte bei der Planung und Umsetzung der Software-Updates werden von PRODIS.LCM berücksichtigt und in einer nachvollziehbaren und auditierbaren Historie angelegt. Aktuelle Technologiestandards wie das Software-Update Over-the-Air werden gleichfalls unter Beachtung aller sicherheitsrelevanten Regeln unterstützt.

PRODIS.LCM ergänzt bestehende Product-Lifecycle-Management-Lösungen, indem es sich in diese integriert und die automobilen Aspekte wie zwischen Steuergeräten für Firmware und Parametrierung zusammen mit der großen Varianz verschiedener Optionspakete hinzufügt


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