Verleihung des Manfred-Nagl-Preises innerhalb der Fachgruppe Informatik an der RWTH Aachen University

© Department of Computer Science RWTH Aachen University, Fotograf: Dirk Gier

Aachen, 07.06.2024 – DSA und die DSA Schäfer-Schulz-Stiftung haben zum dritten Mal den renommierten Manfred-Nagl-Preis an exzellente Nachwuchswissenschaftler*innen im Fachgebiet Informatik vergeben. Diesjähriger Preisträger ist Dr. Alexandru Kampmann für seine herausragende Dissertation zum Thema "A Dynamic Service-oriented Software Architecture for the Automotive Domain". Die Preisverleihung fand im Rahmen der Absolventenfeier der Fachgruppe Informatik an der RWTH Aachen University statt.

DSA initiierte den Manfred-Nagl-Preis im Jahr 2022, um die herausragenden Forschungsergebnisse junger Informatiker und Informatikerinnen zu würdigen. Zusätzlich soll die Auszeichnung dazu anregen, die erforschten Lösungen durch die Gründung eines Start-up-Unternehmens in die Praxis umzusetzen. Daher verteilt sich das Preisgeld auch in diesem Jahr sowohl auf die wissenschaftliche Arbeit als auch auf die anschließende Umsetzung der Forschungsergebnisse in unternehmerische Aktivitäten. Der zweite Teil des Preises wird entsprechend nach einer Unternehmensgründung ausgezahlt.

"Die Verteilung des Preisgeldes bringt die beiden wesentlichen Zielsetzungen des Manfred-Nagl-Preises zum Ausdruck. Zum einen würdigen wir herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Informatik an der RWTH Aachen. Zum anderen wollen wir junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ermutigen, ein Start-up zu gründen", unterstreicht DSA-Geschäftsführer Dr. Thomas Huth die Intention des Preises. "Das Potenzial, auf Basis der Forschungsergebnisse ein Unternehmen zu gründen, ist daher ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl der Preisträger. Die preisgekrönte Arbeit von Dr. Alexandru Kampmann erfüllt diese Anforderung in vollem Umfang."

Wie dem Titel der Dissertation "A Dynamic Service-oriented Software Architecture for the Automotive Domain" zu entnehmen ist, behandelt die Forschungsarbeit des Preisträgers die Entwicklung flexibler, modularer und aktualisierbare Softwarearchitekturen in Fahrzeugen. Indem diese Architekturen während der Laufzeit integrierbar sind, unterstützen sie kurze Entwicklungszyklen sowie die schnelle Markteinführung von Softwareinnovationen.

In diesem Jahr vergab die DSA zum ersten Mal auch einen Anerkennungspreis für den zweiten Platz. Dr. Mahsa Pourbafrani erhielt diese Auszeichnung für ihre Dissertation zum Thema "Forward-Looking Process Mining: Data-Driven Simulation". Ihre Arbeit zeichnete sich durch ihren innovativen Ansatz und ihre potenziellen praktischen Anwendungen aus.

DSA gratuliert dem Preisträger und der Preisträgerin und wünscht ihnen weiterhin viel Erfolg in ihrer wissenschaftlichen und unternehmerischen Laufbahn.

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