Cyber-Physical Systems Symposium vernetzt internationale Forschung und Praxis in Aachen

Am 3. und 4. November 2026 findet erstmals im Neuen Kurhaus in Aachen das Cyber-Physical Systems Symposium (CPS-Symposium) statt. Die internationale Fachveranstaltung bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Industrie zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven in den Bereichen Cyber-Physical Systems (CPS), industrielle Künstliche Intelligenz (industrielle KI) und intelligente Automatisierung zu beleuchten. Der Lehrstuhl für Cyber-Physische Systeme der RWTH Aachen University richtet das Symposium mit Unterstützung eines Netzwerks von Industriepartnern aus, darunter die DSA Daten- und Systemtechnik GmbH.

Das wiedereröffnete Neue Kurhaus bildet den Rahmen für den internationalen Austausch zwischen Forschung, Technologieentwicklung und industrieller Anwendung. Im Mittelpunkt des Programms stehen vier Themenfelder. Der erste Schwerpunkt umfasst skalierbare und resiliente Architekturen für Cyber-Physical Systems sowie die industrielle Vernetzung. Weitere Schwerpunkte sind datenbasierte Diagnostik und die Nutzung von Produktdaten über den gesamten Produktlebenszyklus sowie moderne Produktions- und Qualitätssicherungssysteme. Den vierten Schwerpunkt bilden Beiträge zu industrieller KI, Robotik und intelligenter Automatisierung.

Wege zu einer zukunftsfähigen Industrie

In modernen Produktions- und Wertschöpfungsprozessen wachsen die digitale und die physische Welt immer enger zusammen. Gleichzeitig stehen Unternehmen unter steigendem Transformations- und Wettbewerbsdruck. Software, Daten und IT-Infrastrukturen werden zunehmend mit Maschinen, Anlagen und Produktionsprozessen verknüpft. Unter dem Leitgedanken „Next Generation Industry“ stehen technologische Ansätze im Fokus, die die Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Zukunftsfähigkeit industrieller Systeme stärken können.

Forschende, Industrievertreter und Entscheidungsträger betrachten die Themen aus unterschiedlichen Perspektiven – von aktuellen wissenschaftlichen Ansätzen bis zu konkreten Anforderungen aus der industriellen Anwendung. „Für Unternehmen ist entscheidend, neue Technologien so einzusetzen, dass sie Prozesse robuster, effizienter und flexibler machen“, betont Dr.-Ing. Thomas Huth, Geschäftsführer der DSA Daten- und Systemtechnik GmbH. „Die thematischen Schwerpunkte machen deutlich, wie Vernetzung, Diagnostik, Qualitätssicherung und Künstliche Intelligenz zusammenspielen können, um die nächste Generation industrieller Systeme zu gestalten.“

Forschung über Disziplingrenzen hinweg

„Cyber-Physical Systems verbinden Erkenntnisse und Methoden aus unterschiedlichen Disziplinen. Das Symposium bringt diese Perspektiven zusammen und schafft Raum für den Austausch über konkrete Herausforderungen bei der Entwicklung komplexer Systeme“, erklärt Prof. Jian-Jia Chen, Inhaber des Lehrstuhls für Cyber-Physische Systeme an der RWTH Aachen University. „Gerade an den Schnittstellen zwischen der Informatik, unterstützt durch künstliche Intelligenz (Cyber-Anteil), und verschiedenen Disziplinen wie Elektrotechnik, Maschinenbau oder Medizintechnik (physischer Anteil) entstehen neue Ansätze für die Weiterentwicklung cyber-physischer Systeme.“

Der Lehrstuhl für Cyber-Physische Systeme der RWTH Aachen University wurde mit Unterstützung der DSA Daten- und Systemtechnik GmbH eingerichtet. Seine Forschung beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel physischer und digitaler Systeme. Schwerpunkte liegen unter anderem auf Designautomatisierung, Hardware-/Software-Co-Design, ressourcenbewusstem maschinellem Lernen sowie Energie- und Leistungsoptimierung.
Das Cyber-Physical Systems Symposium 2026 findet am 3. und 4. November 2026 im Neuen Kurhaus, Monheimsallee 44, 52062 Aachen, statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung, zum Programm und zur Registrierung sind unter www.cps-symposium.org verfügbar.

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